Spielbericht | FCK vs. TSV Schwabmünchen

Spielbericht | FCK vs. TSV Schwabmünchen

Unterhaltsamer Saisonabschluss: FC Kempten trotzt Meister Schwabmünchen ein Remis ab

Zum Finale der Landesliga-Saison trennen sich der FC Kempten und der feststehende Meister TSV Schwabmünchen mit einem leistungsgerechten 2:2 (1:0)-Unentschieden. Obwohl es tabellarisch für beide Teams um nichts mehr ging, sahen die Zuschauer im Illerstadion ein packendes und kampfbetontes Duell, bei dem der FCK den Champion am Rande einer Niederlage hatte.

Die Vorzeichen standen auf Schaulaufen, doch auf dem Platz war davon wenig zu spüren. Trotz des ungemütlichen Wetters hatten rund 100 treue Zuschauer den Weg ins Illerstadion gefunden – und sie sollten ihr Kommen nicht bereuen. Die Fans erlebten einen von Beginn an druckvoll aufspielenden FC Kempten, der fest entschlossen war, sich mit einer starken Leistung aus der Spielzeit zu verabschieden und dem frischgebackenen Meister Paroli zu bieten.

Kempten übernahm früh die Initiative und belohnte sich für den engagierten Beginn. In der 23. Spielminute war es Leon Rudenko, der die Gastgeber nach einer schönen Offensivaktion völlig verdient mit 1:0 in Führung brachte. Auch in der Folge blieb der FCK die spielbestimmende Mannschaft und wusste seine Fans mit ansehnlichem Kombinationsfußball bestens zu unterhalten. Mit der knappen, aber hochverdienten Führung für die Allgäuer ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel investierte der Meister aus Schwabmünchen mehr, doch Kempten hielt voll dagegen. Ausgerechnet ein bekanntes Gesicht sorgte dann für den Ausgleich: Simon Amman, ehemaliger Jugendspieler des FC Kempten, traf in der 66. Minute zum 1:1 für die Gäste.

Es kam noch bitterer für die Hausherren: Nur zehn Minuten später (76.) schlug der TSV erneut zu. Richard Gumpinger brachte den Ball im Kemptener Netz unter und drehte die Partie komplett. Zu diesem Zeitpunkt war der Spielverlauf ein wenig auf den Kopf gestellt, da der FCK bis dahin die zwingenderen Aktionen verzeichnen konnte.

Die Kemptener zeigten sich jedoch keineswegs geschockt, bewiesen Moral und bliesen zur Schlussoffensive. Der Lohn folgte prompt: Nach einem Foulspiel im Strafraum der Gäste zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Medhat „Meti“ Mekhimar verwandelte den Elfer gewohnt souverän.

In den dramatischen Schlussminuten drückte der FC Kempten noch einmal vehement auf den Siegtreffer und schnürte den Meister phasenweise ein. Ein weiterer Treffer sollte den leidenschaftlich kämpfenden Kemptenern jedoch nicht mehr gelingen. Am Ende blieb es bei der Punkteteilung, mit der beide Seiten nach einem sehr unterhaltsamen und fairen Schlagabtausch gut leben können. Der FCK verabschiedet sich damit mit erhobenem Haupt und einer starken Teamleistung von seinen Fans in die Sommerpause.

Text/Foto: Böhm, BU: Meti Mekhimar trifft nicht nur vom Punkt, sondern hat auch die Lufthoheit in den Strafräumen. Mekhimar verlässt den Verein wegen seines Studiums in der Landeshauptstadt

BFV | Abstimmung zum Tor des Monats

BFV | Abstimmung zum Tor des Monats

Jetzt abstimmen: Matthias Jörg ist für den „Bayern-Treffer des Monats“ nominiert

Ein echtes Traumtor aus Kempten steht zur Wahl: Matze Jörg, unser Sportlicher Leiter und Spieler der 2. Mannschaft, ist mit seinem spektakulären Dropkick-Hammer aus rund 40 Metern für den „Bayern-Treffer des Monats April 2026“ nominiert. Der Treffer sorgte bereits weit über Kempten hinaus für Aufmerksamkeit und war sogar im Aktuellen Sportstudio im ZDF zu sehen.

Bis Montag, 18. Mai, 15 Uhr kann auf der BFV-Website abgestimmt werden. Unterstützt Matze — jede Stimme zählt!

Jetzt abstimmen und den Treffer aus Kempten nach vorne wählen.
https://www.bfv.de/bayerntreffer/2026/bayern-treffer-des-monats-april-abstimmung

Spielbericht | FC Stätzling vs. FCK

Spielbericht | FC Stätzling vs. FCK

Klassenerhalt gesichert!

Der FC Kempten hat sich mit einem 0:0 beim FC Stätzling den Klassenerhalt gesichert. In einer zunächst kampfbetonten Partie mit wenigen Torraumszenen neutralisierten sich beide Mannschaften vor allem im Mittelfeld.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der FC Kempten deutlich den Druck und schaltete voll auf Offensive. Die Gäste setzten Stätzling über weite Strecken unter Druck, konnten sich jedoch nur zwei klare Möglichkeiten erarbeiten, bei denen der Heimtorhüter eingreifen musste. Trotz fehlender Tore reichte der engagierte Auftritt in der zweiten Halbzeit aus, um sich mit dem Punktgewinn erfolgreich den Verbleib in der Liga zu sichern.

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VORBERICHT: Mit Mut zum Klassenerhalt

Für den FC Kempten zählt am kommenden Sonntag nur eines: Zählbares im Gepäck zu haben, wenn die Heimreise aus Stätzling angetreten wird. In der Landesliga Süd-West spitzt sich der Kampf um den Klassenerhalt zu, und die Marschroute des Kemptener Trainerteams ist unmissverständlich: „Auf jeden Fall drei Punkte aus Stätzling mitnehmen“, lautet die klare Devise für das Gastspiel beim Tabellenzehnten.

Die Ausgangslage ist so simpel wie druckvoll: Der FC Kempten belegt aktuell den 12. Tabellenplatz. Zwar hat man den Verbleib in der Liga nach wie vor in der eigenen Hand, doch Patzer darf sich das Team von der Iller jetzt nicht mehr erlauben. Um am Ende der Saison nicht auf Schützenhilfe angewiesen zu sein oder komplizierte Rechenspiele anstellen zu müssen, ist ein Sieg am Sonntag dringend nötig – die bittere 1:3-Niederlage im eigenen Stadion ist dabei bestimmt noch in den Köpfen der Spieler.

Rückblickend auf das vergangene Wochenende herrscht beim Trainergespann eine Mischung aus Analyse und Erwartungshaltung. Beim torlosen Remis gegen Niedersonthofen blieb der FCK spielerisch blass. Die Trainer attestierten ihrem Team einen „etwas mutlosen Auftritt“, der letztlich nicht für mehr als einen Punkt reichte. Das soll sich am Sonntag grundlegend ändern. „Mutig nach vorne spielen wird unsere Devise sein“, kündigt das Trainerteam an. Die Mannschaft müsse die Passivität ablegen und von der ersten Minute an zeigen, dass sie den Sieg mehr will als der Gegner.

Der Gastgeber aus Stätzling rangiert derzeit auf dem 10. Tabellenplatz und hat sich bereits in eine Zone vorgearbeitet, in der nach oben und unten nicht mehr viel passieren kann. Während es für Stätzling in dieser Spielzeit faktisch um nichts mehr geht, steht für Kempten alles auf dem Spiel. Genau hierin könnte die Chance für den FCK liegen: Während beim Gegner eventuell die letzte Konsequenz fehlen könnte, muss Kempten über die Leidenschaft und den absoluten Siegeswillen kommen.

Text/Foto: Böhm; BU: Das 3:1 für Stätzling besiegelt der Ex-Kemptener Alexander Seifert mit wunderbarem Kopfballtreffer

Spielbericht | FC Kempten vs. SSV Niedersonthofen

Spielbericht | FC Kempten vs. SSV Niedersonthofen

FC Kempten vs. SSV Niedersonthofen

Bei schönstem Fußballwetter lieferten sich der FC Kempten und der SSV Niedersonthofen leider nur Magerkost. Zwar begannen die Gäste stürmisch und es schien, als würde sich eine muntere Partie entwickeln – aber nach einer viertel Stunde hatte der FC Kempten das Spiel im Wesentlichen im Griff, so dass in der Box wenige Szenen zu sehen waren. Umso umkämpfter war der Ball im Mittelfeld, wo sich beide Teams egalisierten. Auch den Hausherren gelang daher nicht der entscheidende Zug zum Tor, so dass das torlose Unentschieden letztendlich von beiden Trainern als gerecht wahrgenommen wurde. Der Blick auf die Tabelle verrät, dass dem FC Kempten der Punkt wohl ein wenig mehr geholfen hat, als dem SSV Niedersonthofen. Ob es reicht zeigt sich in den nächsten zwei Wochen: In Stätzling muss das Rathgeber-Team unbedingt punkten, um nicht noch in der Relegation nachsitzen zu müssen. Im Schlussspiel der Saison kommt der frühzeitige souveräne Meister Schwabmünchen ins Allgäu. Es ist nicht zu erwarten, dass die Gäste mit Geschenken ins Illerstadion kommen werden. Der Punkt aus dem Niedersonthofen-Spiel kann daher noch wichtiger sein, als gedacht.


Text/Foto: Böhm
Tor des Monats?

Tor des Monats?

Beim Heimspiel unserer Zweiten verwandelte Matze Jörg aus 35 Metern zum 3:0 – was ein sauberes Ding!

Spielbericht | FCK vs. TSV Jetzendorf

Spielbericht | FCK vs. TSV Jetzendorf

Punkteteilung im Illerstadion: FC Kempten verpasst Sieg gegen Jetzendorf

In einer intensiven Landesliga-Partie trennten sich der FC Kempten und der TSV Jetzendorf am Samstagnachmittag mit 1:1 (1:0). Vor heimischer Kulisse dominierten die Kemptener weite Strecken der Partie, mussten sich am Ende jedoch durch ein unglückliches spätes Gegentor mit einem Zähler begnügen.

Blitzstart durch Holzer

Die Hausherren legten einen Start nach Maß hin. Bereits in der 10. Spielminute brandete Jubel im Illerstadion auf: Jeremy Holzerfasste sich aus rund 18 Metern ein Herz und versenkte das Leder mit einem platzierten Flachschuss präzise im rechten unteren Eck. Die frühe Führung wirkte wie eine „kalte Dusche“ für die Jetzendorfer, die in der Folge kaum Zugriff auf die Partie fanden. Der FCK agierte drückend überlegen, versäumte es jedoch trotz klarer Feldvorteile, die Führung weiter auszubauen.

Schrecksekunde vor der Pause

Kurz vor dem Halbzeitpfiff hielten die Kemptener Fans den Atem an. Nach einer Flanke der Gäste zappelte der Ball plötzlich im Netz der Allgäuer. Doch das Aufatmen folgte sogleich: Der Unparteiische entschied auf Foulspiel am Kemptener Schlussmann und verweigerte dem Treffer die Anerkennung – eine glückliche, aber vertretbare Entscheidung für die Hausherren, die mit der knappen Führung in die Kabine gingen.

Pech in der Schlussphase

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Kempten zunächst die spielbestimmende Mannschaft, agierte jedoch im letzten Drittel nicht zwingend genug. Mit zunehmender Spieldauer fanden die Gäste aus Jetzendorf besser ins Spiel und erhöhten den Druck auf die FCK-Hintermannschaft. Der Ausgleich lag förmlich in der Luft.

In der 84. Minute kam es schließlich zur entscheidenden Szene: Nach einem Freistoß der Gäste hat der FC Kempten kurz den Überblick verloren: Marian Halder  beförderte den Ball beim Versuch zu klären zum 1:1-Endstand ins eigene Netz.

Fazit: Gerechte Punkteteilung

Letztendlich müssen sich beide Teams mit dem Remis abfinden. Da der FC Kempten seine spielerische Überlegenheit nicht in weitere Tore ummünzen konnte und Jetzendorf in der Schlussphase alles nach vorne warf, geht die Punkteteilung in Ordnung, auch wenn der späte Ausgleich durch ein Eigentor besonders bitter für die Allgäuer ist.

Text/Foto: Böhm BU: FC-Torwart Zeynel Anil hatte in der 2. Hälfte mehr zu tun, als im lieb war