Spielbericht | TSV Schwabmünchen vs. FCK

Spielbericht | TSV Schwabmünchen vs. FCK

FC Kempten scheitert trotz starkem Beginn – 0:3-Niederlage in Schwabmünchen

Der FC Kempten zeigte beim TSV Schwabmünchen eine engagierte und druckvolle Leistung, stand am Ende aber erneut ohne Punkte da. Von Beginn an übernahmen die Allgäuer das Kommando und erspielten sich gleich mehrere gute Möglichkeiten. Bereits in der 8. Minute hatte Finn Steurer die große Chance zur Führung, scheiterte jedoch freistehend am Schwabmünchner Keeper.

Wie so oft in den vergangenen Wochen bestrafte der Gegner die Kemptener Effizienzschwäche eiskalt: Nach einem schnellen Konter traf Schwabmünchen in der 16. Minute zur 1:0-Führung. Der FCK blieb zwar offensiv präsent, musste aber in der 31. Minute den nächsten Rückschlag hinnehmen – ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld eröffnete Maximilian Aschner Raum für einen sehenswerten Distanzschuss, der zum 2:0 im Kemptener Tor einschlug.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Kempten drängte auf den Anschlusstreffer, blieb aber im Abschluss glücklos. Schwabmünchen nutzte in der 81. Minute einen Freistoß zur endgültigen Entscheidung und stellte auf 3:0.

Trotz des deutlichen Ergebnisses zeigte die Mannschaft von Manuel Wiedemann und Kevin Hailer über weite Strecken eine ordentliche Leistung, konnte sich jedoch für den Aufwand einmal mehr nicht belohnen. Nun gilt es, in den kommenden Wochen die eigenen Fehler zu minimieren und in der Rückrunde die vorhandene Spielfreude in Zählbares umzuwandeln. Am kommenden Wochenende geht es nach Memmingen – hier müssen die Illerstädter punkten.

Text/Foto: Böhm BU: FCK kam immer wieder gefährlich in den Strafraum – leider ohne Zählbares!

Spielbericht | FCK vs. FC Stätzling

Spielbericht | FCK vs. FC Stätzling

FC Kempten unterliegt dem FC Stätzling mit 1:3

Der FC Kempten musste am Samstag im Heimspiel gegen den FC Stätzling eine 1:3-Niederlage hinnehmen. Nach einer ordentlichen Anfangsphase verloren die Allgäuer nach dem frühen Rückstand völlig den Faden.

In den ersten 20 Minuten präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Manuel Wiedemann und Kevin Hailer konzentriert, zweikampfstark und mit gutem Zugriff im Mittelfeld. Doch mit dem 0:1 in der 25. Minute geriet der Spielfluss abrupt ins Stocken. Nach einer Flanke von der rechten Seite konnte Alexander Seifert, einst selbst im Trikot des FCK aktiv, völlig unbedrängt einköpfen – Torwart Buron Aurhammer hatte den Ball offenbar ins Toraus segeln gesehen und reagierte zu spät, als der Ball stattdessen an den Innenpfosten und von dort ins Netz sprang.

Im weiteren Verlauf unterliefen den Kemptenern im Spielaufbau immer wieder einfache Fehler. Die Gäste nutzten dies nach der Pause konsequent aus: Erneut war es Seifert, der in der 61. Minute nach einem Ballverlust im Mittelfeld auf 0:2 erhöhte.

Kempten fand offensiv kaum noch Lösungen, während Stätzling ruhig und kontrolliert agierte. Zehn Minuten vor dem Ende sorgte Paul Iffarth mit dem 0:3 endgültig für die Entscheidung. Erst kurz vor Schluss gelang dem eingewechselten Marian Halder nach einem schönen Angriff über die rechte Seite der 1:3-Ehrentreffer (87.).

BU: Tor durch Seifert, Keeper Aurhammer musste drei mal hinter sich greifen

Text/Fotos: H. Böhm

Spielbericht | SSV Niedersonthofen vs. FCK

Spielbericht | SSV Niedersonthofen vs. FCK

FC Kempten holt lang ersehnten 3er

Es wurde höchste Zeit für einen Sieg und das Team von Manuel Wiedemann und Kevin Hailer ließ von der ersten Minute keinen Zweifel daran, dass der FC Kempten die drei Punkte aus Niedersonthofen mit nach Hause nehmen möchte. Ausgesprochen zweikampfstark und energisch im Zweikampf ließen die Kemptener der Heimmannschaft keine Entfaltungsmöglichkeit. Dennoch tat sich der FC Kempten schwer, hochkarätige Chancen heraus zu spielen. Niedersonthofen verteidigte diszipliniert und auf dem kleinen Platz gelang es nur selten, die vielfüßige Abwehr der Hausherren zu übespielen. Erst in der 60. Minute gelang Ivan Buric nach einem Abwehrfehler das 1:0 für den FC Kempten. In der 83. Minute schob Buric nach Vorarbeit von Leon Rudenko abermals zum beruhigenden 2:0 ein. Doch eine kleine Unaufmerksamkeit von Torwart Buron Aurhammer gab den Gastgebern noch einmal Hoffnung. In den letzten Minuten wäre den Niedersonthenern fast der Ausgleich gelungen – der Pfosten rettete den 3er für den FCK!

Text/Foto: Böhm, BU: Jubel beim FC Kempten

Vorbericht | TSV Dachau vs. FCK

Vorbericht | TSV Dachau vs. FCK

FC Kempten vor dem Duell in Dachau

Nach starken Leistungen in den letzten beiden Spielen will der FC Kempten den Schwung mitnehmen und sich im Auswärtsspiel gegen Dachau belohnen. Mit je einem Punkt aus den Begegnungen gegen Jetzendorf und Durach hat die Mannschaft gezeigt, dass sie in der Landesliga Südwest mit den Besten mithalten kann – jetzt geht es darum, diese Form auch in Dachau zu bestätigen.

Die Gastgeber aus Dachau liegen nur einen Punkt vor Kempten, was die Partie zu einem echten „Sechs-Punkte-Spiel“ macht. Der Sieger kann sich deutlich von der Abstiegszone absetzen, doch in der Landesliga Südwest ist bekannt: Jeder kann gegen jeden gewinnen. Ein spannendes und hart umkämpftes Duell ist also zu erwarten.

Kadertechnisch gibt es keine Überraschungen: Einzig Bahadir Yilmaz fehlt nach seiner Sprunggelenksverletzung. Er wird bald ins Mannschaftstraining einsteigen. Wann der langzeitverletzte Anton Ogger zurückkehren kann, ist noch unklar.

Angesichts der starken Offensive von Dachau wird der FC Kempten zu Beginn vorsichtig agieren, um keinen Rückstand zu riskieren. Das klare Ziel bleibt jedoch: Drei Punkte aus Dachau mitzunehmen.

Für die beiden Kemptener Trainer Kevin Hailer und Manuel Wiedemann ist das Duell mit Dachaus Coach Christian Doll mehr als nur ein normales Trainergeplänkel. Als aktive Spieler lieferten sich Hailer und Wiedemann in der Bayernliga Süd zahlreiche Duelle mit Doll, der seine Karriere bei Aichach, Dachau, Pipinsried und Rain verbrachte. Jetzt wird das spannende Trainer-Duell an der Seitenlinie fortgesetzt.

Das Spiel in Dachau findet am kommenden Samstag um 13:00 Uhr statt. Der FC Kempten will den guten Lauf fortsetzen und weiter Abstand zur Abstiegszone gewinnen.

Text/Foto: Böhm

BU: kann das fünfte 1:1 in Serie kaum glauben. Ahmed Mekhimar

Spielbericht | TSV Jetzendorf vs. FCK

Spielbericht | TSV Jetzendorf vs. FCK

FC Kempten erkämpft verdienten Punkt

Der FC Kempten hat sich beim Tabellenzweiten TSV Jetzendorf ein 1:1-Unentschieden erkämpft – und das unter schwierigen Bedingungen. Bei hohen Temperaturen waren beide Teams körperlich stark gefordert.

Die Gastgeber erwischten in Halbzeit eins den besseren Start. Jetzendorf war spielbestimmend und erarbeitete sich einige Torchancen, während Kempten im Spiel nach vorne zu mutlos agierte. Defensiv stand das Team von Wiedemann/Hailer zwar gut, musste aber in der 36. Minute den Gegentreffer hinnehmen: Nach einem  Freistoß zirkelte Frederic Rist den Ball aus rund 30 Metern direkt in den Winkel – Torhüter Auerhammer war noch mit den Fingerspitzen dran, konnte den Einschlag aber nicht verhindern.

In der Pause nahm das Trainerduo zwei entscheidende Korrekturen vor: Mutigeres Offensivspiel und ein verändertes Anlaufverhalten. Mit Erfolg – der FCK übernahm in der zweiten Hälfte klar die Kontrolle, stellte Jetzendorf vor große Probleme und ließ den Gegner kaum mehr zur Entfaltung kommen. Die Offensivbemühungen wurden in der 83. Minute belohnt: Nach einer schönen Kombination schloss Kenta Watari aus 16 Metern überlegt ab und erzielte den verdienten Ausgleich.

In der Schlussphase drängte Kempten sogar auf den Sieg. Auch ein Platzverweis gegen die Hausherren in der Nachspielzeit brachte jedoch nicht mehr den entscheidenden Treffer.

Trainer Manuel Wiedemann zeigte sich nach Abpfiff zufrieden:

„Jetzendorf war der erwartet starke Gegner, der zu Recht auf dem zweiten Tabellenplatz steht. Letztendlich ist die Punkteteilung in Ordnung. Die von uns ausgearbeitete Taktik ging voll auf, wir haben das Spiel in Halbzeit zwei komplett dominiert. Mit dieser Leistung sind wir nun top eingestellt für das Derby gegen Durach am kommenden Wochenende.“

Mit dem vierten 1:1 in Serie bleibt der FC Kempten ungeschlagen und geht mit viel Selbstvertrauen ins Allgäu-Derby.

Text/Foto: Böhm

1.000. Spiel von Betreuer-Legende Franz Huber

1.000. Spiel von Betreuer-Legende Franz Huber

Beim Heimspiel gegen den TSV Hollenbach stand nicht nur der Fußball im Mittelpunkt: Betreuer Franz Huber feierte sein 1000. Spiel im Dress des FC Kempten. Eine Zahl, die im Amateurfußball ihresgleichen sucht und eindrucksvoll zeigt, wie sehr Huber über die Jahre zum unverzichtbaren Teil der FCK-Familie geworden ist.

Sein Einstieg war fast ein Zufall: 2011 fragte ihn der damalige Betreuer Elvis Colic, ob er nicht einmal einspringen könne. Aus dem kurzfristigen Aushilfsjob entwickelte sich eine Herzensaufgabe – und 14 Jahre später ist Franz Huber längst die gute Seele an der Seitenlinie und in der Kabine.

Besonders dort sorgt er dafür, dass sich jeder Spieler wie ein Profi fühlt: Jeder bekommt „sein“ Trikot sorgfältig an den Haken gehängt – Bundesliga-like – und wird rundum versorgt. Das gilt nicht nur für die Erste, sondern genauso für die Zweite Mannschaft.

Unvergessen sind für ihn die vielen Auf- und Abstiege, die er hautnah miterlebt hat. Legendär bleibt das Aufstiegsspiel gegen den VfB Durach, das den FCK in die Bezirksliga brachte. Damals griff Huber tief in die Motivationskiste: Dem damaligen Torhüter Pascal Prestl verpasste er kurzerhand einen Schuss Wodka in die Trinkflasche – und für den Rest der Mannschaft gab es in der Halbzeit Bier in die Flaschen. Ob es an der besonderen Mischung lag oder am unbändigen Willen des Teams: Der FCK drehte den 0:1-Rückstand noch zu einem furiosen 6:1-Erfolg und feierte ausgelassen den Aufstieg.

Heute ist Franz Huber nicht nur Betreuer, sondern auch Organisator, Motivator und ein Stück Vereinsgeschichte. Spieler, Trainer und Funktionäre sind sich einig: Ohne Franz wäre der FC Kempten nicht der FC Kempten.

Der Verein bedankt sich herzlich für seinen unermüdlichen Einsatz, seine Leidenschaft und seine humorvolle Art – und freut sich auf viele weitere Spiele mit ihm an der Seitenlinie.

Text/Bild: Böhm, BU: Christian Klug übergibt dem Jubilar einen „Deuser-Koffer“ aus den 70er Jahren. v.l-re.: Rita Matzkatt (Betreuerin und Schwester von Franz Huber), Franz Huber, Christian Klug, Matthias Jörg (sportl. Leiter)