FC Kempten muss in Stätzling robuster auftreten
Ein ungemütlicher Sonntagnachmittagerwartet den FC Kempten in Stätzling. Die hervorragend in die Saison gestarteten Gastgeber mussten zuletzt gegen den FC Sonthofen und den TSV Jetzendorf Federn lassen und wollen die Punkte unbedingt zu Hause behalten.
Ähnlich geht es dem FC Kempten: Die empfindliche Niederlage gegen den TSV Aindling am vergangenen Freitagabend hat gezeigt, dass die Kemptener auch eine robustere Spielweise zeigen müssen – wenn es der Schiedsrichter zulässt. Nach dem Dämpfer vom Freitag vergangener Woche ist die Mannschaft gefordert, sich schnell wieder zu fangen und auswärts ein Zeichen zu setzen.
Personell bleibt die Lage angespannt: Mit Simon Kolb, Jeremy Holzer, Marcello Barbera und Finn Steurer fehlen dem FC Kempten weiterhin vier Stammkräfte. Felix Thum und Manuel Wiedemann müssen also erneut improvisieren und auf der Suche nach der passenden Balance zwischen Ordnung und Zweikampfhärte auf Alternativen im Kader zurückgreifen.
Stätzling will nach den beiden Dämpfern unbedingt wieder in die Erfolgsspur zurückfinden und wird nach den beiden jüngsten Rückschlägen alles daransetzen, vor eigenem Publikum zu siegen. Für den FC Kempten heißt das: Von Beginn an hellwach sein, giftig in den Zweikämpfen, konzentriert und geduldig im Spielaufbau seine Chancen suchen.